🚂 „Der KI-Zug rollt – und viele Mittelständler stehen noch am Bahnsteig“
- Heiko Böhm
- 8. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Was ich vom Deutschen KI-Gipfel 2025 in Stuttgart mitgenommen habe

Intro:
Die industrielle Revolution war dampfbetrieben, die digitale war cloudbasiert – und jetzt kommt KI. Beim Deutschen KI-Gipfel 2025 in Stuttgart wurde eines klar: Künstliche Intelligenz ist längst keine Zukunftstechnologie mehr, sondern Realität in vielen Unternehmen. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern wie – und wie schnell.
Was den Gipfel auszeichnete:
Unter dem Motto „Weniger reden, mehr machen“ versammelte sich die deutsche KI-Community, um konkrete Anwendungsbeispiele, realistische Einschätzungen und einen offenen Austausch zu ermöglichen. 900 Teilnehmer vor Ort, über 1000 online – aber vor allem: viele Geschichten aus der Praxis.
Was ich mitgenommen habe:
🧠 1. GenAI ist angekommen – aber noch nicht überall
Ob HR, Kommunikation oder Produktion: Unternehmen wie Trumpf, Flix oder Enpal nutzen generative KI schon heute produktiv. Die Bandbreite reicht von Prozessautomatisierung über KI-gestützte Energieoptimierung bis zu völlig neuen Geschäftsmodellen.👉 Die Tools sind da. Der Wille entscheidet.
🏭 2. Industrie und Mittelstand denken (endlich) größer
Panel-Diskussionen mit Trumpf, Bosch oder Festo zeigten: Es geht nicht mehr um Piloten, sondern um Skalierung. Weg von Leuchtturmprojekten – hin zur systematischen Implementierung über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.👉 Was hilft? Eine klare Strategie, Fehlerkultur und vor allem: Enablement der Menschen.
📚 3. Weiterbildung ist Schlüssel zur Wirkung
NewSkilling statt Reskilling: KI verändert nicht nur Prozesse, sondern auch Kompetenzen. Bildung muss sich KI-first denken – das wurde in den Sessions über Future Skills und „AI zum Anfassen“ mehr als deutlich.👉 Die beste KI-Strategie scheitert ohne aufgeklärte Teams.
🔋 4. KI eröffnet neue Wertschöpfung – z. B. bei Energie
Enpal zeigt, wie KI Kunden zu aktiven Marktteilnehmern macht: Strom wird gespeichert, verkauft, gehandelt – alles automatisiert. Der Mittelstand sollte nicht nur zuschauen, sondern überlegen: Welches neue Geschäftsmodell schlummert in meinen Daten?
🧩 5. Familienunternehmen: Haltung entscheidet
Von Festo über Böllhoff bis Hübner: Familiengeführte Unternehmen zeigen, wie man KI mit Substanz und Haltung implementiert. Erfolgsfaktor ist dabei selten das Tool – sondern immer der kulturelle Wandel.👉 Wer KI zum Erfolg führen will, braucht Klarheit und Mut. Keine Ausreden.
Mein Fazit:
Der Deutsche KI-Gipfel war kein Zukunftskongress. Er war ein Realitätscheck. Viele Unternehmen setzen KI bereits strategisch und operativ ein. Wer jetzt noch zögert, riskiert, den Anschluss zu verpassen.
Die gute Nachricht: Es ist noch nicht zu spät. Aber: Jetzt ist die Zeit, ins Handeln zu kommen.
Call to Action:
Wie steht es um KI in deinem Unternehmen? Welche Use Cases prüft ihr aktuell – oder fehlt euch noch der Einstieg? Ich freue mich auf den Austausch via LinkedIn oder im persönlichen Gespräch.




Kommentare